Die südlichste Insel Europas erreichen Ankömmlinge über den Flughafen in Heraklion. Schon die Anreise ist ein Abenteuer für sich, da die Landebahn direkt an der Küste beginnt und der Flugzeuginsasse somit das Gefühl hat, direkt auf der Meeresoberfläche zu landen. Eingerahmt vom Ägäischen Meer im Norden und dem Lybischen Meer im Süden der Insel, hält Kreta schroffe Berglandschaften, kleine ursprüngliche Dörfer und schöne Strände für seine Besucher bereit – das optimale Pflaster für eine Abenteuerreise mit dem Rucksack oder dem Mietwagen. Letzterer kann übrigens problemlos am Flughafen gemietet werden. So kommt man bequem und ohne Probleme in seine griechische Ferienunterkunft – mehr Informationen dazu auf http://www.belvilla.de.
Wer Kreta bereist, sollte sich schnell an die griechische Mentalität gewöhnen. Feste Termine sind relativ und Zeitdruck oder Stress völlig unbekannt – was heute nicht erledigt wird, kann auch gerne bis morgen warten. Nach der Gewöhnung an die Tatsache, dass die Uhren auf Kreta etwas anders laufen, können Reisende einen entspannenden Urlaub mit vielen netten Menschen und aufregenden Sehenswürdigkeiten erleben.
Reisende, die sich von Heraklion aus nach Westen bewegen, landen bald in der nächst größeren Stadt namens Chania. Hier sind insbesondere der alte Hafen aus der Zeit der Venezianer und die schmucke Altstadt sehenswert.
Quasi Pflicht ist die Durchquerung der bekannten Samaria-Schlucht im Südwesten der Insel. Die Gesamtlänge der Schlucht beträgt 17 km, die jedoch nicht komplett zurückgelegt werden müssen um die imposanten und hoch aufragenden Felswände zu bestaunen. Nach einer Anfahrt per Schiff nach Agia Roumeli beträgt der restliche Teil der Strecke noch 4 Kilometer. Über die Stadt Rethymnon geht die Reise weiter in den kleinen Ort Spili, der übersät ist von Orchideen und anderen Pflanzen. Westlich von Spili erstrecken sich die ersten Ausläufer des Ida-Gebirges in die Höhe. Inmitten des Gebirges befindet sich die Höhle, die als angebliche Geburtsstätte des griechischen Gottes Zeus gilt. Eine weitere Stätte von historischer Bedeutung liegt südwestlich von Heraklion – die Ruinen der Tempelanlage Knossos beherbergen nicht nur unzählige antike Wandgemälde sondern auch den aus Alabaster hergestellten Thron des König Minos.
Während der westliche Teil der Insel relativ grün ist und zahlreiche Weinfelder beherbergt, wird die Landschaft auf der Reise Richtung Osten immer karger und trockener. Im Osten der Insel angelangt, wartet der malerische Palmenstrand Vai. Zu empfehlen ist ein Besuch vor allem außerhalb der Sommersaison, wenn der Strand nicht so überfüllt ist wie in den Sommermonaten der Fall. Von dort aus können Touristen die kleine Stadt Sitia besuchen. Im Gegensatz zu den Städten Heraklion, Rethmymnon oder Agios Nikolaos ist der Ort nicht so sehr von Touristen überlaufen und dadurch sehr ursprünglich. In den kleinen Cafes sitzen griechische Männer und strahlen eine gemütliche Atmosphäre aus. Die Gastfreundlichkeit der Griechen zeigt sich auch darin, dass jedem Fremden, der als sympathisch eingestuft wird, (mindestens) ein Raki angeboten wird. Raki ist der aus Weintrauben hergestellte Schnaps, der in nahezu jedem Haushalt der Insel zu finden ist.