Abenteuerreisen

Hier dürfte es sich um eine der aufregendsten Abenteuerreisen auf unserer Erde handeln: eine Trekkingtour durch den Himalaya – durch das höchste Gebirge der Welt. Empfehlenswert ist zum Beispiel eine etwa dreiwöchige Rundreise durch die Region mit atemberaubenden Landschaftserlebnissen, vorbei an alten Klöstern und Dörfer.
Ausgangspunkt und Zielort dieser Route ist Kathmandu. Wir sind hier in Nepal, dem zentralen Staat im Himalaya-Gebirge. Kathmandu ist dessen Hauptstadt.

In Strecke zur ersten und zur letzten Trekking-Etappe kann bei dieser Rundtour mit dem Bus zurückgelegt werden. Danach warten 16 Trekkingetappen mittelschwerer Intensität auf den Abenteuerreisenden. Auf dem Weg geht es vorbei an einigen Achttausendern wie dem Annapurna oder dem Dhaulagiri, über Pässe und Höhenwege, buddhistische Klöster und Tempeln können unterwegs besucht werden. Ein großartiges Erlebnis bei diesem Trekking-Urlaub ist auch der Kontakt zur einheimischen Bevölkerung, die in dieser sehr dünn besiedelten Landschaft in kleinen Dörfern lebt.

Der Himalaya ist das höchste Gebirge der Welt, 10 von 14 Achttausendern auf der Erde liegen in diesem Gebirge. Der Mount Everest ist natürlich der höchste davon. Er überragt mit 8848 Metern alles auf unserem Planeten. Es gehört zu den jüngeren Gebirgen, da es erst vor 40 bis Millionen Jahren entstand und seither immer noch wächst. Der Grund seiner Entstehung ist die Kollision des Indischen Subkontinents mit der Eurasischen Kontinentalplatte. Seit dem Zusammenprall hat sich Indien weitere 2000 Kilometer in den Eurasischen Kontinent „hineingebohrt“, entsprechend stark verlief die Auffaltung des Himalaya-Gebirges. Noch heute wächst der Himalaya einen Zentimeter pro Jahr – das sind 10 Kilometer in einer Million Jahre. Die witterungsbedingt starke Erosion konnte diesem Wachstum nicht Schritt halten.
Eines der bekanntesten Wetterphänomene, die mit der extremen Höhe des Himalaya einhergehen, ist der Monsun, die jährliche Regenzeit.

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